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Münzen und Medaillen

Susanne Maria Schorndorff-Iselin Eisenguss-Plakette mit ihrem Bildnis

Eckdaten

Berlin, 1823

nach einem Wachsmodell (um 1742)

von Johann Carl Hedlinger

Eisen, gegossen, bronziert,

in zeitgenössischem Rahmen aus gepresstem Messingblech

Dm. mit Rahmen 105,2 mm

Inv. 1983.444.

Beschreibung

Als königlich schwedischer Hofmedailleur ist Hedlinger (Seewen SZ 1691-1771 Schwyz) berühmt geworden für seine fein charakterisierten, lebendigen Bildnisse von Zeitgenossen. Um 1742 verfertigt er ein Porträt in Wachs von Susanne Maria Schorndorff-Iselin (1716-1786), das dann Jahrzehnte später - 1823 - von der 1804 gegründeten Königlichen Eisengiesserei Berlin als Plakette vervielfältigt wird. Die Baslerin im Spitzenkleid und mit hochgestecktem Haar ist seit 1740 die Gattin von Johann Schorndorff (1705-1769), der sich als Gesandtschaftssekretär in Stockholm mit Hedlinger angefreundet hat. Ab 1741 Postmeister in Basel, erhält er zahlreiche Werke des Künstlers, die den Grundstock bilden für ein eigenes Münz- und Medaillenkabinett. Von seinen Nachkommen, die sich zum Teil intensiv mit Hedlinger befassen, wird es schliesslich im 20. Jahrhundert in Tranchen als Schorndorffsches Kabinett ins Basler Münzkabinett aufgenommen.

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