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Wettbewerb

Das sind die schönsten Telefonkabinen

Anlässlich der Ausstellung «Ausser Gebrauch – Alltag im Wandel» haben wir nach Fotos von Telefonkabinen gesucht. Aus über 80 Einsendungen hat eine Jury nun die fünf Gewinner:innen gekürt.

Telefonkabinen sind ein gutes Abbild der sich wandelnden Gesellschaft. Oftmals sind sie ausser Gebrauch, werden umgenutzt und erhalten ein neues Leben als Defibrillator-Kabinen, Bücherschränke oder sogar Discotheken. Andere hingegen sind noch funktionstüchtig, werden aber nur noch selten gebraucht. Aus den zahlreichen Einsendungen hat eine Jury fünf Kabinen ausgewählt.

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1. Platz

© Gerhard Schleicher

Eine Telefonkabine im Winter
Gerhard Schleicher
Oberried-Hofsgrund im Südschwarzwald, Deutschland

Die von Gerhard Schleicher im Jahr 2007 im Südschwarzwald fotografierte Telefonkabine hat die Jury begeistert. Die Telefonkabine mit der leicht geöffneten Tür, durch die der Schnee eindringt, hat eine grosse Aussagekraft. Ebenso hat eine Anmerkung des Fotografen grossen Eindruck hinterlassen: «Technik und Natur ändern sich: sowohl der viele Schnee im Winter (2007) als auch die Telefonhäuschen werden immer weniger. Das gefällt mir zwar nicht, macht aber immer nachdenklich.» Wir finden: Ein verdienter erster Platz für Gerhard Schleicher und seine winterliche Telefonkabine.

Wir gratulieren Gerhard Schleicher zum ersten Platz und wünschen ihm viel Spass mit dem Museums-Pass-Musée.

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2. Platz

© Lukas Wälle

Schöne Farben in der Wüste
Lukas Wälle
Tinaida, Ägypten

Die von Lukas Wälle eingeschickte Telefonkabine steht in Tinaida, einem Dorf in Ägypten. Sie ist bunt und dennoch klassisch. Sie steht, so lässt es zumindest der Bildausschnitt vermuten, etwas abseits und wartet darauf, dass jemand ein Telefon absetzt. Wir finden: Eine schöne Aufnahme, die das Fernweh weckt.

Wir gratulieren Lukas Wälle zum zweiten Platz und wünschen ihm viel Spass an der exklusiven Führung durch die Ausstellung «Ausser Gebrauch – Alltag im Wandel» für 5 Personen.

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3. Platz

© Johannes Eglin

Die vielleicht kleinste Discothek der Welt
Johannes Eglin
Berlin, Deutschland

Mit seiner Einsendung nimmt uns Johannes Eglin mit in die Partyhauptstadt Deutschlands. In Berlin steht diese Telefonkabine, ihres Zeichens die vermutlich kleinste Disco der Welt. Sobald die Türe zu sei, könne man ein Musikstück auswählen und tanzen.

Johannes Eglin schreibt, dass bis zu fünf Personen in der Kabine Platz hätten. Viel Raum für auslandende Tanzbewegungen bleibt da nicht, oder? «Ich habe auch ein kleines Video dazu...», schreibt Eglin abschliessend. Das würde uns also sehr interessieren. Wir finden: Ein origineller Ansatz, um einer Telefonkabine neues Leben einzuhauchen und damit ein verdienter Platz 3.

Wir gratulieren Johannes Eglin zum dritten Platz, der ihm ein Jahr freien Eintritt in unsere drei Häuser sowie einen Ausstellungskatalog gewährt. Bis bald!

 

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4. Platz

© Fabian Unold

Form und Offenheit
Fabian Unold
Beijing, China

Die von Fabian Unold in Beijing fotografierten Telefonkabinen haben eine einzigartige Form. Diese Form, die Farbe und die Bildzusammenstellung haben die Jury überzeugt.

Dieser vierte Platz gewährt zwei freie Eintritte in die Ausstellung «Ausser Gebrauch – Alltag im Wandel» und einen Ausstellungskatalog.

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5. Platz

© Remi Crameri

Alt und Neu im Einklang
Remi Crameri
Westport, Irland

Ein Bild das zeigt, wie eine Telefonkabine sinnvoll und ansprechend umgenutzt werden kann: Remi Crameri nimmt uns mit nach Irland und zeigt eine liebevoll beschriftete Defibrillator-Kabine umgeben von Wegweisern, einem Metallfahrrad, Blumen und Passanten.

Wir finden: Ein schönes Bild und ein verdienter fünfter Platz, der zwei freie Eintritte in die Ausstellung bringt.

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Plätze 6 – 10

Telefonkabine in Ramlinsburg
© Bea Jäggi
Telefonkabine in Pristina, Kosovo
© Ana Imboden
Telefonkabine in Cawsand, Cornwall, UK
© Dina Bonefacic
Telefonkabine am Shark Bay Airport, Western Australia
© Johann Heinzl
Telefonkabine in Clashnessie, Schottland
© Martin Buck
 
«Ausser Gebrauch»

Lust auf mehr?

Nicht nur an Telefonkabinen lässt sich der gesellschaftliche Wandel erkennen. Gewandelte Hygienevorstellungen lassen sich an Zimmertoiletten ablesen, Aussteuerlisten und gestickte Küchensprüche deuten auf veränderte Rollenbilder. Der Muff aus Affenpelz und die Tassen für Schildkrötensuppen belegen den heute achtsameren Umgang mit Tieren.

In der Ausstellung «Ausser Gebrauch – Alltag im Wandel» führt uns ein breites Spektrum von Alltagsgegenständen vergangene Lebensweisen vor Augen. Die Ausstellung ist noch bis zum 17.09.2023 geöffnet.

> Zur Ausstellung

Ausser Gebrauch – Alltag im Wandel

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