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Objekt 12

Pianino mit Jankó- und Normal-Klaviatur (schwenkbar), Berlin, zwischen 1908–1910

Beschreibung

Dieses Instrument hat es in sich: Mit wenigen Handgriffen lässt sich die gesamte Mechanik der Klaviatur umdrehen. Entweder spielt man mit der seit dem 15. Jahrhundert etablierten Klaviatur oder mit der Reformtastatur, die der Mathematiker Paul von Jankó 1882 entwarf. Die Reformtastatur sollte den ergonomischen Bedürfnissen der menschlichen Hand besser gerecht werden. Dazu wurden die Tasten neu angeordnet und verdoppelt. Zudem sollte es möglich sein, jede Tonart mit demselben Fingersatz zu erreichen, um das Transponieren zu erleichtern. Trotz dieser Vorteile konnte sich die Jankó-Tastatur nicht durchsetzen. Wahrscheinlich hatten sich zu viele Hände bereits an die «normale» Klaviatur gewöhnt.

Objektbeschreibung

Fa. Carl Goetze

Berlin, zwischen 1908–10

Umfang A2-c5 (88 Tasten)

Geschenk Dr. Hansjakob von Matt, Zürich

Inv.-Nr. 1980.75.

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