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Objekt 1132

Diagnose-Schubladenwand

Beschreibung

Waschzwang
[ohne Text]

Hysterie
Hysterie ist die historische Bezeichnung für Störungen, die durch Symptome wie Lähmungen, Blindheit, Taubheit oder epilepsieähnliche Anfälle gekennzeichnet sind. Der Begriff Hysterie war stark mit dem weiblichen Geschlecht verbunden und hatte eine abwertende Bedeutung. Heute werden solche Symptome anders gedeutet.

Nomophobie
Hast du Angst, ohne Handy unterwegs zu sein?
Dann leidest du unter No-mobile-Phobie.

Borderline Persönlichkeitsstörung
Hast du oft Angst, verlassen zu werden und unternimmst verzweifelt alles Mögliche, um dies zu verhindern?
Erlebst du eine geliebte Person wiederholt als den besten Menschen auf Erden und bist kurz danach von ihr bitter enttäuscht?
Hast du von dir selbst eine schlechte Meinung?
Handelst du impulsiv, ohne Rücksicht auf mögliche negative Konsequenzen?
Hast du dich schon absichtlich selbst verletzt, um dich selbst wieder zu spüren?
Hast du schon Suizidversuche unternommen oder damit gedroht?
Fühlst du dich oft innerlich leer?

Flugangst
[ohne Text]

Bipolare Störung
[ohne Text]

Geschlechtsdysphorie
Geschlechtsdysphorie bezeichnet den klinisch relevanten Leidensdruck, der sich aus dem Widerspruch zwischen sozialem und biologischem Geschlecht ergeben kann. Das Leiden ist oft besonders gross, wenn gewünschte körperliche Behandlungen nicht verfügbar sind.

Paranoia
Paranoia bezeichnet Symptome wie Verfolgungswahn, Misstrauen und Verschwörungsideen. Paranoia kann im Zusammenhang verschiedener psychischer Störungen auftreten. Oft ist sie Teil von Psychosen.

Bild einer Patientin mit Paranoia, Psychiatrischen Universitätsklinik Basel, 1972

Demenz
Merken Sie sich die folgenden drei Begriffe, bis Sie den Raum verlassen:

Wald
Sommer
Tisch

Autismusspektrumstörung
Autismus äussert sich in unterschiedlichen Symptomen, Ausprägungen und Schweregraden.
Die Hauptmerkmale sind:
- Auffälligkeiten im sozialen Umgang
- beeinträchtigte Kommunikation
- stereotype Verhaltensmuster und Spezialinteressen
Zwei Beispiele:

Pädophilie
[ohne Text]


Tourette-Syndrom
[ohne Text]


Katatonie
Katatonie ist keine eigenständige Diagnose. Es handelt sich um eine Kombination von Symptomen, die bei psychischen und neurologischen Störungen vorkommen können. Dazu gehören unter anderem Erstarrung (Stupor), Verstummen (Mutismus), das Beibehalten von Körperstellungen (Katalepsie) sowie stereotype Bewegungen oder Sprachäusserungen.

Schizophrenie
Schizophrene Erkrankungen zeigen komplexe und vielfältige Krankheitsbilder. Betroffene leiden über längere Zeit unter Veränderungen ihrer Gedanken, Gefühle und ihrer Wahrnehmung. Auch ihr Verhalten ändert sich. Zu den üblichen Symptomen gehören Wahnvorstellungen, Halluzinationen, ein verminderter emotionaler Ausdruck oder eine unzusammenhängende Sprache. Der Prozentsatz an Menschen, die an Schizophrenie erkranken, ist in allen Ländern ungefähr gleich.

Psychose
Psychose beschreibt eine Symptomgruppe, die bei psychischen Erkrankungen wie Schizophrenie, Bipolarer Störung oder Depression auftreten kann. Die Betroffenen nehmen die Realität verändert wahr. Typisch sind Halluzinationen, Wahnvorstellungen, Denkstörungen und Ängste. Meist handelt es sich dabei um vorübergehende Zustände. Psychosen können aber auch körperliche Ursachen wie Hirntumore, Entzündungen oder Stoffwechselstörungen haben oder als Nebenwirkungen von Medikamenten oder Drogen auftreten.

ADHS
[ohne Text]

???
[ohne Text]

Depression
Das Beck-Depressions-Inventar ist ein Testverfahren, das – neben weiteren Tests – zur Diagnosestellung von Depressionen eingesetzt wird.

Anorexia Nervosa
[ohne Text]

Spielsucht
[ohne Text]

Oligophrenie
Bis ins späte 20. Jahrhundert waren Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen in psychiatrischen Kliniken untergebracht. Intelligenzminderung, von leichten bis schwersten Formen, wurde als Oligophrenie bezeichnet.

Dissoziative Identitätsstörung
[ohne Text]

Kaufsucht
[ohne Text]

Kretinismus
Die Krankheit Kretinismus war bis Anfang des 20. Jahrhunderts in der Schweiz weit verbreitet. Aufgrund eines Jodmangels litten die betroffenen Menschen an einer Entwicklungsstörung, die zu Kleinwuchs, Gehörlosigkeit und kognitiver Beeinträchtigung führte. Zudem hatten viele eine vergrösserte Schilddrüse, einen Kropf. Besonders häufig war das Krankheitsbild in Regionen mit jodarmen Böden. Seit 1922 wird dem Speisesalz Jod hinzugefügt. Durch diese Massnahme verschwand die Krankheit in der Schweiz.

Hypochondrie
[ohne Text]

Progressive Paralyse
Progressive Paralyse bezeichnet den fortschreitenden Zerfall des Gehirns im späten Stadium einer Syphiliserkrankung. Um 1900 wurden in psychiatrischen Kliniken viele Patient:innen mit Progressiver Paralyse betreut.
Bild 1: Der Syphiliserreger, das Bakterium Treponema Pallidum (Aus: wikimedia commons)
Bild 2: Zeichnung aus der Krankenakte von Ida H., die 1928 in der Klinik «Friedmatt» an Progressiver Paralyse starb.

Narzisstische Persönlichkeitsstörung
[ohne Text]

Messie-Syndrom
[ohne Text]

Burnout
Eine starke, arbeitsbedingte Erschöpfung wird als Burn-out bezeichnet. Burn-out ist keine eigenständige klinische Diagnose, doch die Grenzen zwischen einem Burn-out und einer beginnenden Depression sind fliessend.

Alkoholismus
[ohne Text]

PTBS
Lebensbedrohliche oder sehr belastende Ereignisse wie Kriege, sexualisierte Gewalt, Folter, Naturkatastrophen oder schwere Unfälle können bei Menschen zu einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) führen. Zu den häufigen Symptomen gehören:
- Flashbacks, lebhafte Erinnerungen an die traumatischen Erlebnisse
- Ständige Alarmbereitschaft, Schreckhaftigkeit
- Panikattacken
- Schlafstörungen, Albträume
- Konzentrationsschwäche
- Reizbarkeit, Wutausbrüche
- Vermeidung von Situation, die Erinnerungen wecken können
- Erinnerungslücken
- Eine grundlegende Erschütterung des Menschen- und Weltbildes
- Emotionale Taubheit

Agoraphobie
[ohne Text]

Kleptomanie
[ohne Text]

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