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Objekt 1122

Sind psychische Störungen vererbbar?

Beschreibung

Mit dem Aufkommen der Vererbungslehre im 19. Jahrhundert stellte sich die Frage, ob nicht auch psychische Störungen vererbbar sind. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde dazu intensiv geforscht. Die Forschenden hofften, erbliche Krankheiten voraussehen und durch Eheverbote und Sterilisationen eindämmen zu können. So sollte die Gesellschaft vor einer Degeneration bewahrt werden. In den Krankenakten finden sich deshalb detaillierte Angaben zu Krankheiten und auffälligen Verhaltensweisen in der Familie.

Auch heute wird über genetische Risikofaktoren für psychische Erkrankungen geforscht. Doch unterdessen ist klar, dass es sich hierbei um hochkomplexe Gen-Umwelt-Interaktionen handelt, die keine eindeutigen Prognosen zulassen.

Objektbeschreibung

Türschild zur Abteilung für erbbiologische Forschung

Inv. 2018.640.

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