Objekt 1123
Projektive Testverfahren
Beschreibung
Die psychoanalytischen Theorien brachten zu Beginn des 20. Jahrhunderts neue Testverfahren mit sich. Mit diesen sollten die Persönlichkeitsstrukturen und die Hintergründe für psychische Störungen erfasst werden. Dabei mussten die Testpersonen spontan auf Bilder, Wörter oder Gesichter reagieren. Die Grundidee ist, dass die Testperson unbewusste Inhalte in die Deutung hineinprojiziert und das Testergebnis so eine Projektion der Probleme darstellt. Über komplizierte Auswertungsverfahren wurden dann Rückschlüsse auf die Art der Störung gezogen. Heute werden solche projektiven Verfahren in den psychiatrischen Kliniken kaum mehr angewendet.
Objektbeschreibung
Fototafeln für den Szondi-Test
Inv. 2018.628.
Bildtafeln für den Rorschachtest
Inv. 2018.629.
Bildtafeln für den Thematic Apperception Test
Inv. 2018.834.