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Objekt 14

Orgelpositiv in Kommodenform, 1783

Beschreibung

Peter Ochs spielte Cembalo, Klavier sowie Orgel und sang seinem Notenbuch zufolge privat am liebsten Arien von Mozart. 1786 kaufte er sich diese Kammerorgel, gebaut von Jean-Baptiste Schweickart in Paris. Vielleicht wurde die ‹Marseillaise› das erste Mal im Ausland auf dieser Orgel gespielt. Zumindest schickte Sibylle Louise de Dietrich (1755–1806) ihrem Bruder die Komposition des Liedes im Frühling 1792, kurz nach der Uraufführung in ihrem Haus in Strassburg. Seit 1971 ist die Orgel, die seit der Restaurierung 1977 wieder spielbar ist, in der Sammlung des Historischen Museums Basel.

Objektbeschreibung

Jean-Baptiste Schweickart (1751–1819)

Paris, 1783, datiert

Umfang C-a3 (58 Tasten)

drei Register:

Flöte 8', d-a3 offen, C-d mit Bourdon kombiniert; Bourdon 8', dedackt; Flöte 4', dedackt, c1-a3

Stimmton a1=400 Hz

Stimmung ungleichschwebend temperiert

Kirschbaumholz, Seide, Elfenbein, Fichtenholz

Inv. 1971.23.

Das Instrument war in Besitz des damals über die Grenzen bekannten Basler Staatsmannes Peter Ochs (1752-1821), der es in Paris erworben hatte.

Es blieb in der Familie bis ins Jahr 1935, als sein Ururenkel die Orgel dem Museum überliess.

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