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Objekt 3000

Kirchliche Glasmalerei

Beschreibung

Seit jeher eignete sich Glasmalerei besonders für Kirchenräume, weil die Sonne die Heiligenbilder in den Fenstern erstrahlen lässt und das Innere der Kirche mit überirdisch-farbigem Licht erfüllt. So bestimmen kirchliche Aufträge die Glasmalerei bis zur Reformation.

Im 15. und frühen 16. Jahrhundert erlebte die mittelalterliche Glasmalerei am Oberrhein und in der Schweiz eine späte Blütezeit und brachte in Basel, Freiburg im Breisgau und Strassburg verschiedene namhafte Künstler hervor. Deren Wirkungskreis ging weit über die Herstellungsorte hinaus, wie die Beispiele aus Konstanz und Bourguillon (Kanton Freiburg) zeigen. Die ausgestellten Scheiben veranschaulichen den Stilwandel von den kleinteiligen spätgotischen Bildern (Nr. 3001–3003) hin zu den grossflächigen, monumentalen Kompositionen der beginnenden Renaissance (Nr. 3004–3011).

Ab dem späten 15. Jahrhundert gewannen in der Schweiz Wappenscheiben an Beliebtheit. Häufig wurden sie zwischen befreundeten Kantonen, Stiften und Magistraten als Geschenk vergeben, um Kirchen, Sitzungs- und Veranstaltungssäle zu schmücken (Nr. 3012–3013).

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