Objekt 2500
Brunnen und Wasserversorgung
Beschreibung
Noch heute bezeugen die zahlreichen Brunnen in Basel, wie wichtig Wasser als Lebensgrundlage schon immer war. Früher gab es noch viel mehr von ihnen. So rühmte der italienische Humanist Enea Silvio Piccolomini im 15. Jahrhundert den Wasserreichtum Basels: Kaum zu zählen seien die vielen Brunnen mit ihrem klaren und köstlichen Wasser. Die Situation änderte sich im 19. Jahrhundert, als sich die Bevölkerung innert kurzer Zeit vervielfachte: Das Wasser wurde schmutzig und knapp.
Die Versorgung der Menschen mit genügend Trinkwasser beschäftigte die Stadt in der Folge während Jahrzehnten. Die Zuleitung aus dem Jura erwies sich als teuer und unzuverlässig und trotz der Neuerschliessung regionaler Grundwasservorkommen kam es bis weit ins 20. Jahrhundert zu dramatischen Versorgungsengpässen. Erst seitdem im Hardwald und in den Langen Erlen vorfiltriertes Rheinwasser zum Versickern gebracht wird, verfügt Basel konstant über ausreichende Grundwasserreserven.