Schöner trinken
Barockes Silber aus einer Basler Sammlung
Wie lässt sich Wasser in Wein verwandeln? Kann man überhaupt «schöner trinken»? Die Sonderausstellung stellt eine der bedeutendsten Privatsammlungen barocker Silberobjekte in der Schweiz erstmals der Öffentlichkeit vor.
10.6.2022 bis 10.6.2022
Über die Ausstellung
Wie lässt sich Wasser in Wein verwandeln? Womit zaubert man besondere Düfte auf die Festtafel? Kann man überhaupt «schöner trinken»? Die Sonderausstellung stellt eine der bedeutendsten Privatsammlungen barocker Silberobjekte in der Schweiz erstmals der Öffentlichkeit vor. Sie gibt reizvolle Einblicke in die Vielfalt von Trinkgefässen sowie deren Herstellung und Verwendung. Die Tafelsitten vor 300 Jahren zeigen bei aller Unterschiedlichkeit auch Parallelen zur heutigen Trinkkultur.
Mit Wein gefüllte, über den Tisch fahrende Segelschiffe, Sturzbecher mit Windmühle und Blasröhrchen, Weinwunderpokale sowie bis zu 2,5 l fassende Deckelhumpen für warmes Bier führen die Gepflogenheiten des Trinkens auf unterhaltsame Weise vor Augen. Darüber hinaus geben die kunstvoll gestalteten Silbergefässe einen Einblick in deren Funktion und Bedeutung als Repräsentationsstücke. Auch der Herstellung dieser kunsthandwerklichen Erzeugnisse kommt mit einer Werkstattinstallation ein besonderer Stellenwert zu.
Die über 150 Silbergefässe des 16. bis 18. Jahrhunderts – darunter auch europaweite Einzelstücke – steigern mit ihrer Eleganz den Trinkgenuss. So gibt die Ausstellung einen vielfältigen Einblick in die Funktion barocker Silbergefässe und die Kulturgeschichte des Trinkens.
Zur Ausstellung erscheint im Christoph Merian Verlag eine reich bebilderte, wissenschaftliche Publikation, welche die Basler Silbersammlung aus Privatbesitz erstmals öffentlich zugänglich macht.
Die Ausstellung und die Publikation wurden ermöglicht dank der grosszügigen Unterstützung des Sammlers.