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Generalinventur
Die Generalinventur ist erfolgreich abgeschlossen. Von 2021 bis 2025 wurden die 435'000 Objekte aus unserer Sammlung vollständig erfasst, dokumentiert und konservatorisch überprüft.
Über das Projekt
Sämtliche Objekte in den neun Depots und drei Ausstellungshäusern des Museums sind registriert, verstandortet, fotografiert, vermessen, im Zustand erfasst und über QR-Codes direkt mit der Sammlungsdatenbank verknüpft. Damit haben wir eine hervorragende Datengrundlage für die weitere Arbeit mit der Sammlung.
Der Projektleiter erzählt
Zahlen und Fakten
Die Generalinventur wurde im vorgesehenen Zeit- und Budgetrahmen umgesetzt.
- 3 Ausstellungshäuser
- 9 Depots
- 435'000 Sammlungsobjekte
- 150'000 Datensätze
- 20 Mitarbeitende
Die ursprünglich geschätzte Anzahl von 300'000 Sammlungsobjekten wurde deutlich überschritten. Dies ist vor allem auf eine präzisere Erfassungssystematik zurückzuführen: Mehrteilige Objekte – etwa ein Teeservice – werden heute konsequent als mehrere Einzelobjekte innerhalb eines Datensatzes erfasst, um Vollständigkeit und Zustand langfristig nachvollziehen zu können.
Kulturhistorisches Erbe im Zentrum
Die Generalinventur geht auf die Betriebsanalyse im Sommer 2019 zurück. Die Analyse kam zum Schluss, dass das Historische Museum seinen Grundauftrag mit den derzeit zur Verfügung stehenden Mitteln und Ressourcen nicht erfüllen kann. Eine zentrale Aufgabe des Historischen Museums ist es, die Sammlung sorgfältig und entsprechend den internationalen Standards zu erfassen und zu konservieren. Dabei muss der gesetzliche Auftrag (§ 3 Museumsgesetz) erfüllt und das für Basel einmalige kulturhistorische Erbe geschützt und vor Schäden oder gar Verlust bewahrt werden. Deshalb stimmten sowohl der Regierungsrat als auch der Grosse Rat dem geplanten Vorgehen zu und bewilligten den Betrag von insgesamt CHF 6,62 Millionen über fünf Jahre von 2021 bis 2025.