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Musikmuseum

Die grösste Sammlung von Musikinstrumenten der Schweiz

Einst war der Lohnhof ein Kloster, später ein Gefängnis. Heute sind in 24 ehemaligen Zellen 550 europäische Instrumente aus fünf Jahrhunderten ausgestellt. Insgesamt umfasst die Musikinstrumentensammlung des HMB über 3’300 Objekte – und mit der ältesten erhaltenen Basler «Drummle» von 1571 auch lokales Musikkulturgut.

Highlights

  • Älteste Langtrompeten der Welt
  • Viola da gamba von Joachim Tielke
  • Flügel aus der Mozartzeit
  • Tisch- und Vogelorgeln
  • Piccoloflöten und Trommeln der Basler Fasnacht

Virtueller Rundgang

Programm im Musikmuseum

  • Mi 1.7.2026
    16 bis 16.45 Uhr

    Happy Hour: Tasteninstrumente

    Dauerausstellungen, Deutsch, Freier Eintritt

    Tasteninstrumente sind die vielseitigsten Instrumente überhaupt und lassen sich von Mittelalter bis Moderne, von Kirchen lied bis Hard Rock überall musikalisch einsetzen. Auf diesem Streifzug durch die Geschichte werden einzelne Tasteninstrumente auch vorgespielt.

    Führung
    Musikmuseum
  • Mi 8.7.2026
    16 bis 16.45 Uhr

    Happy Hour: Klingende Kostbarkeiten

    Dauerausstellungen, Deutsch, Freier Eintritt

    Das Musikmuseum beherbergt unzählige schöne, wertvolle, aussergewöhnliche und auch skurrile Musikinstrumente. Diese Schätze erzählen bei dem geführten Rundgang ihre spannenden Geschichten.

    Führung
    Musikmuseum
  • Mi 29.7.2026
    16 bis 16.45 Uhr

    Happy Hour: Wassermusik

    Dauerausstellungen, Deutsch, Freier Eintritt

    Regen, Bäche, Fluss und Meer. Beim Spiel mit Klängen und Rhythmen inspiriert uns das Wasser. Wir lernen die «Wassermusik» berühmter Komponisten kennen, und auch das Experimentieren kommt nicht zu kurz.

    Führung
    Musikmuseum

Geschichte des Musikmuseums

Das Musikmuseum liegt im Zentrum der Basler Altstadt über dem Barfüsserplatz. Es gehört zu einem Gebäudekomplex, dessen älteste Teile auf das St. Leonhards-Kloster, ein Stift der Augustiner Chorherren, zurückgehen. Zum historischen Gebäude-Ensemble gehört auch die vermutlich zwischen 1060 und 1070 gegründete Leonhardskirche. 1356 wurden die Gebäulichkeiten durch das Erdbeben stark beschädigt, doch wurde das Stift mit grossem Einsatz wiederhergestellt. In den 1440er Jahren erlebte das Kloster durch Krieg, Pest und Hungersnot einen Niedergang, von dem es sich erst Ende des 15. Jahrhunderts erholte. Mit der Reformation wurden 1529 die klösterlichen Tätigkeiten eingestellt und die Leonhardskirche wurde eine von vier reformierten Pfarrkirchen der Stadt Basel. Der Klosterkomplex, der im 17. und 18. Jahrhundert als städtischer Bauhof genutzt wurde, wo der sogenannte «Lohnherr» auch die Löhne für die Arbeiter auszahlte, erhielt seine Bezeichnung «Lohnhof». Diese blieb auch erhalten, als 1821 die Polizei einzog. Zwischen 1835 und 1995 wurde das ehemalige Kloster als Gefängnis genutzt.

Anschliessend wurde das frühere Bibliotheksgebäude des Klosters und Zellentrakt des Gefängnisses durch die Basler Architekten Morger & Degelo zum Musikmuseum umgebaut. Die bald 1'000-jährige Geschichte des Gebäudes ist dabei bis heute sichtbar geblieben.

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