Musikmuseum
Die grösste Sammlung von Musikinstrumenten der Schweiz
Einst war der Lohnhof ein Kloster, später ein Gefängnis. Heute sind in 24 ehemaligen Zellen 550 europäische Instrumente aus fünf Jahrhunderten ausgestellt. Insgesamt umfasst die Musikinstrumentensammlung des HMB über 3’300 Objekte – und mit der ältesten erhaltenen Basler «Drummle» von 1571 auch lokales Musikkulturgut.
Highlights
- Älteste Langtrompeten der Welt
- Viola da gamba von Joachim Tielke
- Flügel aus der Mozartzeit
- Tisch- und Vogelorgeln
- Piccoloflöten und Trommeln der Basler Fasnacht
Virtueller Rundgang
Programm im Musikmuseum
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13.6.202615 bis 16 Uhr
Willkommen, Fanny Hensel!
Deutsch, EintrittAm 13. Juni zieht eine aussergewöhnliche Frau ins Musikmuseum Basel ein: Fanny Hensel – Komponistin, Pianistin und eine der spannendsten musikalischen Stimmen des 19. Jahrhunderts. Wir begrüssen sie mit Musik und einem kurzen Vortrag.
Mehr erfahrenEventMusikmuseum -
17.6.202612.30 bis 14 Uhr
Happy Birthday, Mr. Zumpe
Deutsch, EintrittZwei Instrumente, ein Jubiläum. Zum 300. Geburtstag von Johannes Zumpe kommen im Musikmuseum Basel zwei originale Instrumente des Londoner Klavierpioniers zusammen. Studierende der Fortepianoklasse von Edoardo Torbianelli (Schola Cantorum Basiliensis) spielen auf dem Zumpe-Klavier der Sammlung und auf dem privaten Instrument von Alexander Schmid.
EventMusikmuseum -
24.6.202614 bis 17 Uhr
Musik-Atelier – Mit Hand, Herz und Kopf auf musikalische Entdeckungsreise.
Familien, Dauerausstellungen, Deutsch, EintrittDie einzigartigen historischen Musikinstrumente regen zum Rätseln, Lauschen, Spielen und Basteln an. Kinder mit einer erwachsenen Begleitperson gehen auf musikalische Entdeckungsreise. Feste Startzeiten gibt es keine – einfach vorbeischauen und mitmachen!
FamilienprogrammMusikmuseum
Geschichte des Musikmuseums
Das Musikmuseum liegt im Zentrum der Basler Altstadt über dem Barfüsserplatz. Es gehört zu einem Gebäudekomplex, dessen älteste Teile auf das St. Leonhards-Kloster, ein Stift der Augustiner Chorherren, zurückgehen. Zum historischen Gebäude-Ensemble gehört auch die vermutlich zwischen 1060 und 1070 gegründete Leonhardskirche. 1356 wurden die Gebäulichkeiten durch das Erdbeben stark beschädigt, doch wurde das Stift mit grossem Einsatz wiederhergestellt. In den 1440er Jahren erlebte das Kloster durch Krieg, Pest und Hungersnot einen Niedergang, von dem es sich erst Ende des 15. Jahrhunderts erholte. Mit der Reformation wurden 1529 die klösterlichen Tätigkeiten eingestellt und die Leonhardskirche wurde eine von vier reformierten Pfarrkirchen der Stadt Basel. Der Klosterkomplex, der im 17. und 18. Jahrhundert als städtischer Bauhof genutzt wurde, wo der sogenannte «Lohnherr» auch die Löhne für die Arbeiter auszahlte, erhielt seine Bezeichnung «Lohnhof». Diese blieb auch erhalten, als 1821 die Polizei einzog. Zwischen 1835 und 1995 wurde das ehemalige Kloster als Gefängnis genutzt.
Anschliessend wurde das frühere Bibliotheksgebäude des Klosters und Zellentrakt des Gefängnisses durch die Basler Architekten Morger & Degelo zum Musikmuseum umgebaut. Die bald 1'000-jährige Geschichte des Gebäudes ist dabei bis heute sichtbar geblieben.