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Objekt 8760

Vom Metall zur Münze

Beschreibung

Für die Herstellung von Münzen wurden Metallbarren zu langen gleichmässigen Platten (Zainen) verarbeitet. Daraus schnitt der Münzer einzelne Münzplättchen (Schrötlinge). Diese brachte er auf das richtige Gewicht (Justierung) und bereitete sie für die Prägung vor. Dann prägte er den Schrötling mittels Hammerschlag zwischen zwei Stahlstempeln oder, wie hier für einen Brakteaten, zwischen Unterstempel und Prägehülse.



In der Neuzeit erlaubten neue Verfahren wie die Walzenprägung mit dem Klippwerk oder die Prägung mit der Spindelpresse (Balancier) grössere Stückzahlen.


(534 ilz)

[Objektlegenden:]



[1. BU:]

Das geschmolzene Silber wird in eine Form gegossen.



[OL:]

Silberbarren



[2. BU:]

Der Barren wird mit dem Hammer zum Zain ausgeschmiedet.



[OL:]

Zain



[3. BU:]

Durch Vierschlag mit dem Hammer erhält der Schrötling die typische vierzipflige Form.



[OL:]

Schrötlinge mit und ohne Vierschlag



[4. BU:]

Das Prägen erfolgt durch einen Schlag mit einem schweren Hammer.



[OL:]

Münze: HMB-Pfennig

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