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Objekt 3060

Verlust und Ersatz – Kopien zur Erinnerung

Beschreibung

Nach der Kantonstrennung wurde der Münsterschatz im Verhältniszur Bevölkerungszahl unter den beiden Halbkantonen aufgeteilt. Aus finanzieller Not versteigerte der Kanton Basel-Landschaft, der zwei Drittel des Schatzes erhalten hatte, seinen Anteil 1836 in Liestal. Mit dieser Versteigerung fand eine der letzten grossen Veräusserungen eines geschlossenen Ensembles mittelalterlicher kirchlicher Schatzkunst in Europa statt.

Kopien, Nachbildungen und Zeichnungen erinnern an den Verlustund dokumentieren den abgewanderten Teil des Münsterschatzes.


Seit der Versteigerung gelten zwölf Werke als verschollen, elf wurden vom Historischen Museum Basel zurückerworben, und der Rest ist in Museen Europas und der USA verstreut.

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