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Objekt 1161

Therapientimeline

Beschreibung

Aktivtherapien
Bei den Aktivtherapien geht es darum, die Patient:innen über eine sinnhafte Tätigkeit aus der Isolation der Krankheit herauszuführen. Zudem tragen sie zur Strukturierung des Alltags und zur Resozialisierung bei.

Frühe Methoden zur Beruhigung
Mit dem Dauerbad sowie der Bett- und Wachsaalbehandlung sollen Patient:innen beruhigt werden, indem sie lange Zeit im Wasser oder im Bett liegen.

Somatische Therapien
Bei den somatischen Therapien wird versucht, psychische Störungen über körperliche Behandlungen positiv zu beeinflussen. Oft wird dabei der Körper in einen Extremzustand, wie ein Koma oder hohes Fieber, versetzt.

Psychochirurgie
Bei der Psychochirurgie werden die mit der Störung in Verbindung gebrachten Areale im Gehirn mit einem chirurgischen Eingriff zerstört.

Psychotherapien
Bei den psychotherapeutischen Verfahren werden Störungen mit psychologischen Mitteln behandelt, wobei in den meisten Therapieformen das Gespräch und die Beziehung zwischen Therapeut:in und Patient:in im Zentrum stehen.

Pharmakotherapien
Lange Zeit standen der Psychiatrie nur beruhigende Medikamente oder Schlafmittel zur Verfügung. Ab Mitte des 20. Jahrhunderts wurden Psychopharmaka entwickelt, mit denen gewisse Symptome und Störungen direkt beeinflusst werden.

Milieutherapie
Bei der Milieutherapie wird in betreuten therapeutischen Gemeinschaften – sei es in kleinen Abteilungen der Klinik oder in Wohngemeinschaften – das alltägliche Zusammensein, das gemeinsame Haushalten etc. zu einem therapeutischen Prozess gestaltet.

Künstlerische Therapien
Bei den künstlerischen Therapien dienen Malerei, Musik oder Gestaltung als Ausdrucksmittel, um innere Zustände und Prozesse sichtbar zu machen. Dies ermöglicht es den Patient:innen, psychische Vorgänge wahrzunehmen und im therapeutischen Gespräch zu reflektieren.

Ergänzende Therapien
Angesichts der Komplexität von psychischen Störungen werden oft auch alternative Therapien und Techniken eingesetzt, die in Kombination mit anderen Behandlungsmethoden helfen sollen.

Neue Therapieansätze
Neue wissenschaftliche Erkenntnisse, wie beispielsweise die Hirn-Darm-Verbindung, führen zu neuen therapeutischen Ansätzen. Daneben werden aber auch ältere Forschungen wiederaufgegriffen, wie zum Beispiel der psychotherapeutische Einsatz von psychedelischen Substanzen.

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