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Objekt 2400

Stadtbild und Stadtentwicklung

Beschreibung

Bis ins 19. Jahrhundert war das städtische Siedlungsgebiet durch eine Stadtmauer begrenzt. Der äussere Mauerring entstand nach dem grossen Erdbeben von 1356. Zwar wurde dieser deutlich weiter gebaut als der erste, doch das Wachstum blieb während 500 Jahren bescheiden. Die Bevölkerungszahl schwankte zwischen 6'000 und 12‘000 Personen. Epidemien verursachten regelmässig grosse Bevölkerungsverluste.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Basel von der mauerbewehrten Kleinstadt zur mittelgrossen Industriestadt. Innerhalb von 70 Jahren wuchs die Bevölkerung von 20‘000 auf 110‘000 Menschen. Nach 1860 wurde die Stadtbefestigung abgetragen und neue Quartiere entstanden. Das wohlhabende Bürgertum zog aus der überfüllten Innenstadt hinaus in die neuen Stadtteile. Gleichzeitig wurden erste Arbeiterquartiere errichtet. In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts stiess das bebaute Gebiet an die Kantons- und Landesgrenzen und die Stadt verschmolz mit den Vororten zu einer grenzüberschreitenden Agglomeration.

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