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Objekt 3

Senf- oder Ölkännchen und Salzfässchen sowie Beinlöffelchen

Beschreibung

Für das auf dem Esstisch unverzichtbare Salz und kostbare Gewürze wie Pfeffer oder Senf wurden seit dem Mittelalter eigene Gefässe hergestellt. Die als Paar konzipierten Salzfässchen mit innen vergoldetem Deckel tragen Einsätze aus Bergkristall, da das Silber durch den Kontakt mit Salz schnell korrodieren würde. Auch das Kännchen ist auf der Innenseite komplett vergoldet. Möglicherweise wurde darin Senf serviert, der damals dünnflüssig konsumiert und daher in Kännchen gereicht wurde. Die Gefässe tragen an prominenter Stelle das gravierte Allianzwappen der Familien Buxtorf und Le Grand sowie die Jahreszahl 1775. Sie dienten als Hochzeitsgeschenke: In diesem Jahr heiratete der Professor für Theologie und Rhetorik Johann Rudolf Buxtorf (1747–1831) die älteste Tochter des Grossrats Daniel Legrand namens Katharina Legrand (1752–1814). Der ausführende Goldschmied Abel Handmann (1715–1788) gehört zu den führenden Goldschmieden Basels im 18. Jahrhundert, dessen Werke sich durch eine grosse Qualität und Eleganz auszeichnen.

Objektbeschreibung

Basel, 1775 datiert

Goldschmied: Abel Handmann (1715–1788)

Silber, innen vergoldet, Bergkristall, Bein

Geschenk Dr. Regine Buxtorf, Basel

Inv. 2018.959.

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