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Objekt 2106

Rom am Rhein

Beschreibung

Zwischen 58 und 51 v. Chr. eroberte der römische Feldherr Julius Cäsar
Gallien, das heutige Frankreich. Zur Sicherung des Nachschubs für die
römischen Truppen errichtete er entlang des Rheins Militärstützpunkte,
so auch auf dem Münsterhügel. Bei ihrem Abzug um 400 n. Chr. hinterliessen
die Römer nebst einem Strassennetz, Steinbauten und Friedhöfen auch
kulturelle Neuerungen, veränderte Sitten und Lebensweisen. Die Einführung
einer Schrift, der lateinischen Sprache und des Geldverkehrs sowie
Kontakte mit einer neuen Religion, dem Christentum, wirken bis heute
nach.

Objektbeschreibung

Grabstein für Prima und Araurica

Inschrift: PRIMA C(AI) COTEI LIB(ERTA) ANN(ORUM) XVI ET SOROR ILLAEVS ARAURICA ANNIC(VLA) ET MEN(SES) VI H(IC) S(ITAE) S(VNT) PATRONVS PO(SVIT). Prima, Freigelassene des Caius Coteius, 16 Jahre alt, und ihre Schwester Araurica, 1 Jahr und 6 Monate alt, liegen hier begraben. Ihr Schutzherr hat (den Stein) gesetzt.

Fundort: Römische Villa von Liestal-Munzach BL, 2./3. Jh. n. Chr.

Kalkstein

Alter Bestand

Inv. 1904.140.

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