Objekt 4
Orgelpositiv in Tischform, Schweiz (?), Mitte 17. Jh.
Objektbeschreibung
Hersteller unbekannt
Schweiz (?), frühes 17. Jh.D.B./ BA,/1505. (Gravur, Messingleiste, oberhalb der Klaviatur, ohne Verbindung zur Entstehungszeit des Instruments)
Eiche; Nussbaum (Gehäuse); Nussbaum-, Wurzelahorn- und Eichenfurnier (ornamentale Muster auf der Tischplatte); Messingleisten, durchbrochen, graviert, zwei Keilbälge, horizontal unter dem Werk, gleichsam als Boden, von Hand oder durch (rekonstrierte) Lederzüge zu bedienen
Windführung zu den Pfeifen durch das vordere Tischbein links
Pfeifen im Gehäuse hinter der Klaviatur liegendspielbar; Restaurierung 1989 - 1991 (Wolfgang Rehn, Orgelbau Th. Kuhn AG, Männedorf)
Umfang C - c3 (48 Tasten; ohne Cis) drei Register (8' Regal, Holzpfeifen, Rekonstruktion; 4' gedackt, Holz; Octave 2', Holz) Stimmton a1 = 466 Hz; Stimmung «Silbermann» (stark gemässigt mitteltönig)
H. 984 mm; B. 1585 mm; T. 1147 mm (Gehäuse); Stichmass 502 mm; Oktavmass 166 mm
Geschenk des E. E. Bann der Gemeinde St. Leonhard Inv.-Nr. 1870.886.
Das Instrument stammt aus der reformierten Kirchgemeinde St. Leonhard und wurde dort bis etwa 1858 in der Winterkapelle im Gottesdienst gebraucht. 1862 wurde die Orgel der damaligen 'Mittelalterlichen Sammlung' geschenkt.