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Objekt 2203

Kommen und Bleiben – Migration und Integration

Beschreibung

Im Jahr 2018 betrug der Ausländeranteil in Basel-Stadt 36%.

Vor dem Ersten Weltkrieg lebten 38,6% Ausländerinnen und Ausländer im Kanton, der höchste je verzeichnete Anteil.

In Basel gibt es rund 200 Restaurants mit internationaler Küche.

Auf dem Friedhof Hörnli gibt es seit dem Jahr 2000 eigene Bestattungsplätze für Menschen muslimischen Glaubens.

Im Universitätsspital Basel arbeiten Menschen aus rund 90 Nationen.

Von den 1'571 Kindern, die 2017 in den Kindergarten eintraten, wurden 40% zur obligatorischen Frühförderung in Deutsch verpflichtet.

In Basel arbeiten rund 34'400 Grenzgängerinnen und Grenzgänger.

Die grösste Ausländergruppe in Basel sind deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger, gefolgt von Personen aus Italien und der Türkei.

Der sogenannte Welschenerlass von 1546 beschränkte die Aufnahme von Fremden ins Basler Bürgerrecht auf solche, die «rych oder kunstrych» waren.

Englisch ist nach Deutsch die meistgesprochene Alltagssprache in Basel.

806 Schweizerinnen und Schweizer zogen 2017 von Basel ins Ausland um.

2017 lebte eine einzige Person aus Turkmenistan in Basel.

Objektbeschreibung

<h4>Von Isfahan nach Basel</h4>

<p>Dieses Mobiltelefon begleitete 2015 einen Jugendlichen auf seiner Flucht

aus dem Iran. Er hielt damit Kontakt zu seinen Freunden in der Heimat, die

ihm immer wieder Geld für Schlepper schicken mussten. Zu Fuss, auf offenen

Lastwagen und in Autos legte er den Weg in die Türkei zurück. Über die

Ägäis und die Balkanroute erreichte er Hamburg. Auf der Zugfahrt zu Bekannten

in Süddeutschland schlief er ein und erwachte erst am Badischen

Bahnhof in Basel. Der junge Mann konnte in der Schweiz bleiben und baut

sich seither ein neues Leben auf.</p>

<p class="adddivider">

<span>Mobiltelefon Nokia 101 mit Tastenbeschriftung in lateinischen Buchstaben und Farsi</span>

<span>Hersteller: Nokia</span>

<span>Indien, um 2010</span>

<span>Kunststoff</span>

<span>Geschenk</span>

<span>Inv. 2019.337.</span>

</p>

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