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Objekt 3

Zuckerstreuer

Beschreibung

Die Kostbarkeit des aus der Karibik importierten Rohrzuckers führte dazu, dass im 18. Jahrhundert den zugehörigen Gerätschaften wie Streulöffel, Zuckerschalen und -streuern ein wichtiger Platz auf der Tafel zukam. Da der Zuckerstreuer bei Verwendung gekehrt wurde, musste die durchbrochene Haube fest auf dem unteren Teil sitzen – dafür eignet sich am besten die Verbindung mittels eines Gewindes. In der Feinheit von Oberfläche und Dekor mit Fleurs-fines-Malerei nähert sich dieser Streuer der Kostbarkeit von Porzellangefässen an, wozu auch die vergoldeten Ränder beitragen.

Objektbeschreibung

Manufaktur Paul Hannong, Strassburg, zwischen 1748 und 1754

Fayence mit Aufglasurbemalung

Inv. 1988.211.

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