Vitrine 7
Schmuck und Duft – limitiert & begehrt
Beschreibung
Das Tragen von allzu luxuriösem Schmuck war in Basel durch die Reformationsordnungen eingeschränkt. Die strengen Verbote wurden teilweise umgangen, indem man z.B. Edelsteine durch geschliffene Glassteine ersetzte. Die auf dem Porträt dargestellte Katharina Birr (1680–1763), Frau des Bandfabrikanten und späteren Basler Bürgermeisters Emanuel Falkner, trägt zwei Anhänger, die jeweils an einem Band am Hals und am Kleid befestigt sind. Auch Uhren wurden mithilfe einer Chatelaine (Gürtelkette) als Schmuckstücke an der Kleidung befestigt. In Basel hat sich eine grosse Anzahl von Schmuckkassetten und Duftflacons in Basel erhalten. Sie waren beliebte Luxusgüter und Liebesgaben.
Auswahl
1: Bildnis der Catharina Falkner - Birr (1680–1763)
2: Ein Paar Schuhschnallen, in Lederetui
3: Achteckige Schmuckkassette
4: Herzförmige Dose mit der Darstellung eines Liebespaares
5: Döschen mit Nadelkissen
6: Schmuckkassette mit Steckkissen für Kleider- und Haarnadeln
7: Drei Etuis für Fingerringe
8: Fingerring in Etui
9: Fingerring
10: Anhänger
11: Châtelaine (Gürtelkette zum Anhängen einer Taschenuhr)
12: Taschenuhr mit Châtelaine
13: Taschenuhr mit Châtelaine in Etui
14: Schmuckkassette mit Porträtmedaillon des Auftraggebers
15: Ovale Dose aus Silberfiligran
16: Geöffnete Schmuckkassette mit Halskette und Ringen
17: Ein Paar Ohrringe in Etui
18: Diadem / Teil eines Steckkamms
19: Duftflacon mit Etui
20: Silberner Duftflacon
21: Duftflacon mit Bastgeflecht
22: Kugelförmiger Duftflacon mit Bastgeflecht
23: Duftflacon mit Amor
24: Duftflacon mit Silberfiligran-Medaillon
25: Duftflacon mit Liebespaar
26: Duftflacon
27: Silberner Duftflacon mit Chinoiserien
29: Duftflacon mit Porträtmedaillons
30: Duftflacon aus blauem Glas
31: Duftflacon aus bräunlichem Glas