Objekt 3
Hufeisenmagnet (zu Magnetgalgen Nr. 2)
Beschreibung
Der Hufeisenmagnet wurde vom Basler Goldschmied Johann Dietrich hergestellt. Der Rat bezahlte ihm dafür am 27. September 1755 15 Louis d‘or. Nicht erwiesen ist, dass er ihn auch erfunden hat. Der Magnet ist beidseitig an den Enden mit Messingmanschetten umgeben, die die Signatur und die Angaben SUD resp. NORD tragen. Die beiden mittleren, um 1 cm längeren Lagen ragen durch die Endmanschetten, um als Magnet zu dienen. Daran hängt ein Eisen mit beweglichem Haken, an den wohl Gewichte gehängt werden konnten, um die Magnetkraft zu demonstrieren und gleichzeitig zu messen. Zugehörig ist ein Galgen, an dem der Magnet an einer Lederschnur aufgehängt wird.
Objektbeschreibung
Hersteller: Johannes Dietrich (1715–1758)
Basel, 1755
sechs einzelne Stahlmagnete, durch Messingbügel zusammengehalten, mit Anker
Signatur: Johan / Dietrich / Jnvenit et Fecit / 1755, Baselstab
laut Inventar «Physicksaal» 1757: «Herrn Dietrichs grosser artficial magnet», Nr. 137
Depositum Institut für Physik der Universität Basel, Phys. 3/2.
Inv. 1986.439.