Objekt 4
Grosse Cartel-Uhr
Beschreibung
Das reich geschnitzte, in verschiedenen Goldtönen gefasste Uhrengehäuse zeigt ein schnäbelndes Taubenpaar über gekreuzter Sense und Fackel, die von einer Schlange umschlungen werden. Es handelt sich um eine allegorische Darstellung des Triumphs der Liebe über den Tod.
Die Uhr stammt ursprünglich aus dem «Württemberger Hof» und wurde von Johann Rudolf Forcart-Weiss (1749–1834) im Zuge der Umgestaltung von Haus und Garten bei dem renommierten französischen Bildschnitzer Aubert Parent in Auftrag gegeben. Dieser arbeitete nach der Französischen Revolution in Deutschland und der Schweiz und wirkte auch als Gartenarchitekt bei der Umgestaltung der Gartenanlage des «Württemberger Hofs» (heute Areal des Kunstmuseums) mit.
Objektbeschreibung
Hersteller des Gehäuses: Aubert Joseph Parent (1753–1833)
Gehäuse: Lindenholz, geschnitzt, gefasst, vergoldet; Zifferblatt: Email, Zeiger: Metall
Uhrwerk: Messing; Spindelgang; Stunden- und Viertelstundenschlag auf zwei Glocken, ohne Signatur
Basel, um 1800
Geschenk des Vereins für das Historische Museum Basel
Inv. 1988.87.