Objekt 8110
Griechisch-Römische Welt
Beschreibung
Münze und Nicht-Münze
Bei den Griechen erfolgte der Übergang vom gewogenen Metall zur Münze mit den Elektron-Münzen seit dem späten 7. Jahrhundert v. Chr., in Rom kam man dagegen erst drei Jahrhunderte später vom gewogenen Bronzegeld ab. Allerdings liessen die Römer schon früher im griechischen Süden der italischen Halbinsel Silbermünzen nach griechischem Vorbild prägen. Auch in der griechischen Welt gab es noch lange prämonetäre Phänomene wie das Delphin-Geld vom Schwarzen Meer.
Objektbeschreibung
Oben (Podest in der Mitte):
Die Anfänge
Blassgold-Barren (?) unbestimmter Zeitstellung
Mytilene/Lesbos, Blassgold-Hekte mit Löwenkopf, um 500 v. Chr.
Teos, Silberstater mit Greif, um 500 v. Chr.
Aigina, Silberdrachme mit Schildkröte, um 480 v. Chr.
Inv. 1989.595., 1908.1943., 1908.2007., 1908.1442.
Links:
Drachmen und Delphingeld
Amisos und Sinope am Schwarzen Meer, Silberdrachmen, 4. Jh. v. Chr.
Olbia/Krim, Delphingeld, 4. Jh. v. Chr.
Inv. 1908.1904., 1951.307.; 2009.175.1.-5.
Rechts:
Griechen-Münzen der Römer
Römische Republik, kampanische Münzstätte, Silberstatere und Kupfer-Litren nach griechischem Vorbild, 1. Hälfte 3. Jh. v. Chr.
Inv. 1908.445. (Galvano), 1908.442., 1908.453., 1908.455.
Untere Ebene:
Rohe und genormte Barren
Römische Republik, Aes rude und Aes signatum, 4.-3. Jh. v. Chr.
Bronzeguss. Inv. 2006.188.1.-7., 2004.225.