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Objekt 13

Goldemailuhr

Beschreibung

Auf dem Zifferblatt ist eine jagende Diana zusehen, auf der Gehäuserückseite in ebenso feiner Emailmalerei eine «Caritas Romana». Die Geschichte der Caritas Romana stammt von dem römischen Dichter Valerius Maximus. In ihr wird der Philosoph Cimon zum Tod durch Verhungern verurteilt. Nur seine Tochter darf ihn im Kerker besuchen. Dabei ernährt sie den hungernden Vater, indem sie ihm heimlich die Brust gibt. Als der Gefangene auch nach langer Kerkerhaft nicht stirbt, werden die Richter hellhörig und erfahren schliesslich den Grund dafür. Beeindruckt von der töchterlichen Liebe und Barmherzigkeit, begnadigen sie den Verurteilten. Die «Caritas Romana» gilt als Symbol der Nächstenliebe und inspirierte zahlreiche Gemälde.

Objektbeschreibung

Hersteller: Abraham Caillatte (1642–1710) (Werk), Jean-Pierre Huaud (1655–1723)

(Gehäuse)

Genf, um 1680

Gold, Messing vergoldet, Silber, Stahl teilweise gebläut, Email, Glas

Signaturen: Abraham Cailatte (Werk), P. Huaud l‘aisné pinxit à Genève (Gehäuse)

Depositum Dr. Eugen Gschwind-Stiftung, Basel, G.51.

Inv. 1983.1051.

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