Objekt 8400
Geld in Basel
Beschreibung
Münzen der Region im Wandel der Zeit
Geld gibt es in Basel seit über 2000 Jahren. Schon in keltischer Zeit lag Basel am Kreuzungspunkt verschiedener Währungszonen. Nach einer intensiven Geldwirtschaft unter römischer Herrschaft folgte eine münzarme Zeit.
Kurz nach 900 begann Basel eigene Silberpfennige zu prägen. Unter der Herrschaft der Bischöfe erlebte die Münzprägung im 11. Jahrhundert ihre erste Blüte. Dank der reichen Silberausbeute im Breisgau gehörte die Stadt zu den wichtigsten Münzstätten der Region. 1373 erwarb die Bürgerschaft Zoll und Münze vom Bischof.
Bis ins 14. Jahrhundert prägte man nur Silberpfennige. Danach kamen immer höhere Nominale wie Plapparte, Groschen und Taler hinzu. Im Jahr 1826 wurden die letzten kantonalen Münzen verausgabt. Erst 1850 wurden Bundesmünzen eingeführt.