Objekt 2408
Gefängnis für Verbrecher und Prostituierte
Beschreibung
Der Spalenschwibbogen, hier von der Spalenvorstadt her gesehen, bildete
im alten, inneren Befestigungsring das Tor zur Strasse ins Elsass. Nach dem
Bau der Äusseren Stadtmauer im 14. Jahrhundert übernahm das Spalentor
diese Funktion. Bis ins 18. Jahrhundert hinein diente der Turm des Spalenschwibbogens
als Gefängnis für Schwerverbrecher sowie Prostituierte und
war mit Folterwerkzeugen ausgerüstet. 1838 wurde das baufällige Gebäude
als erstes Tor der Stadtbefestigung abgerissen. Es ist anzunehmen, dass das
Bild aus Anlass des bevorstehenden Abbruchs entstand.
Objektbeschreibung
Ansicht des Spalenschwibbogens
Maler: Constantin Guise (1811–1858)
Basel, um 1838
Öl auf Leinwand
Ankauf
Inv. 1999.2.