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Objekt 2

Gebundenes Clavichord im Überkasten, Deutschland (?), 17. Jh.

Beschreibung

Einzelne Teile stammen aus dem 17. Jh., Ergänzungen und rekonstruierte Elemente aus dem 19. und 20. Jh. Bei dem gebundenen Clavichord teilen sich bis zu drei nebeneinander liegende Tasten ein Saitenpaar. Clavichorde mit Dreierbindungen wurden vor allem im 17. Jahrhundert hergestellt.

Objektbeschreibung

Hersteller unbekannt

Deutschland (?), 17./19./20. Jh.

Fichte mit Nussbaumfurnier und Einlagen (Gehäuse); Fichte (Resonanzboden); Fichte mit verschiedenen Holzfurnieren und -intarsien (Überkasten); Messing (Tangenten, Saiten)

Umfang C/E - c3 (45 Tasten, kurze Bassoktave); Saitenbezug durchgehend zweichörig

C/E-A (bundfrei); B-H, c-cis, d-dis-e, f-fis-g, gis-a-b, h-c1-cis1, d1-dis1-e1, f1-fis1-g1, gis1-a1-b1, h1-c2-cis2, d2-dis2-e2, f2-fis2-g2, gis2-a2-b2, h2-c3 (gebunden)

Quart-Clavichord, d. h. das Tastenbild weicht von der klingenden Tonhöhe ab. Wird die Taste für c1 gespielt, so erklingt f1.

H. 67 mm; B. 818 mm; T. 218 mm (Instrument); Stichmass 477 mm; Oktavmass 159 mm

Inv.-Nr. 1956.553.

Geschenk Dr. h.c. Paul Sacher, Pratteln. Sammlung Lobeck

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