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Objekt 1167

Elektrokonvulsionstherapie (EKT)

Beschreibung

In den 1930er-Jahren wurden Methoden zur Erzeugung von epileptischen Anfällen entwickelt. Denn man ging davon aus, dass Epilepsie und Schizophrenie sich gegenseitig ausschliessende Krankheiten seien.
Mit dem 1938 entwickelten Elektrokonvulsionsapparat liessen sich mit kleinen Stromstössen ins Gehirn epileptische Anfälle erzeugen. Um bei den Krampfanfällen Zerrungen oder Brüche zu vermeiden, wurde die Behandlung bald mit Anästhetika und Muskelrelaxantien durchgeführt. Auch wenn sich die ursprüngliche These als falsch erwies, zeigte die Technik in manchen Fällen eine positive Wirkung. Sie geriet jedoch u.a. durch den Film ‹Einer flog über das Kuckucksnest› in Verruf. Erst seit jüngster Zeit wird die EKT in modifizierter Form bei der Behandlung von schweren Depressionen wieder angewendet.

Objektbeschreibung

Elektrokonvulsionsapparat

Inv. 2018.500.

Gummikeil zum Schutz von Zunge und Zähnen

Inv. 2018.501.

Wiederbelebungs- und Beatmungsapparat

Inv. 2018.502.

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