Raum 201
Alkovenstube
Beschreibung
Die Alkovenstube ist benannt nach dem Alkoven, d. h. eine historische Bettnische oder ein kleiner Nebenraum mit einer Schlafgelegenheit. Alkoven waren wärmer als freistehende Betten und boten eine größere Privatsphäre. Die um 1750 aus Eiche gefertigte Alkovenverkleidung stammt aus einem Haus in der ehemaligen "Neuen Vorstadt" (Hebelstrasse) in Basel.
Auch die anderen Ausstattungsstücke des Alkovenzimmers gelangten aus gehobenen Basler Bürgerhäusern in dieses Haus. Die Tapete des Raumes wurde mit alten Holzmodeln vermutlich aus der Ryhinerschen Indienne-Fabrik bedruckt.
Auswahl
1: Tisch und Sitzgruppe bestehend aus dreisitzigem Kanapee, zwei Fauteuils und zwei Stühlen
2: Schlafkammer des Alkoven
3: Toilettenkabinett des Alkoven
4: Kachelofen
5: Repräsentativer Schrank, vermutlich Meisterstück
6: Bildnisse des Johann Rudolph Frey-Hummel (1690–1740) und seiner Frau Anna Elisabeth Frey-Hummel (1697–1766)