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Objekt 1

Albert Schweitzer an der Orgel

Beschreibung

Der Basler Bildhauer Alexander Zschokke schuf diese ausdrucksstarke Skulptur als Hommage an Albert Schweitzer (1875–1965). Mit gespreizten Fingern ist der Musiker beim konzentrierten Orgelspiel festgehalten. Der zugehörige Gipsentwurf gelangte ebenfalls in die Sammlung des Historischen Museums Basel. Beide Werke zählen zu einer grosszügigen Schenkung von Petra Zschokke, der Tochter des Bildhauers.

Albert Schweitzer (1875–1965) hat nicht nur als Arzt, sondern auch als evangelischer Theologe, Philosoph, Pazifist, Musikwissenschaftler und Organist Hervorragendes geleistet. 1913 wanderte er nach Zentralafrika aus und gründete in Lambarene ein «Urwaldkrankenhaus». Im Sinne seiner Ethik der «Ehrfurcht vor dem Leben» wurden in diesem sowohl Menschen als auch Tiere behandelt. Um das Spital zu finanzieren, unternahm Schweitzer bis zu seinem 80. Lebensjahr unter anderem Konzertreisen als Organist durch Europa und die USA. Das Musizieren, aber auch die theoretische Auseinandersetzung mit Musik, vor allem mit Bach, sowie mit dem Orgelbau begleiteten ihn sein Leben lang. Auf seine Reise nach Afrika nahm er ein «Tropenklavier mit Orgelpedal » mit. Damit konnte er seine schon in der Kindheit erlernten Fähigkeiten auch fern von Europa weiter pflegen. Musizieren war für ihn der Rückzug aus dem Alltag in die eigene innere Welt. 1952 erhielt er für sein Lebenswerk den Friedensnobelpreis.

Objektbeschreibung

Bildhauer: Alexander Zschokke (1894–1981) // Basel, 1951 // Bronze, gegossen // Geschenk Petra Zschokke, Basel // 2021.101

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