Zunftpokal der E.E. Zunft zu Rebleuten
Zunftpokal der E.E. Zunft zu Rebleuten - 1
Zunftpokal der E.E. Zunft zu Rebleuten - 2
Goldschmiedekunst

Zunftpokal der E.E. Zunft zu Rebleuten

Basel, 2002
Goldschmied: Eugen Ernst Lang-Moesch (*1932)
Silber, innen vergoldet, ziseliert, patiniert, graviert
H. 33,6 cm
Dm. 12,1 cm (oben)
Dm. 10,2 cm (Fuss unten)
Gewicht 4140 g
Inv. 2003.50.

Bildauflösung:
1037px x 1797px

CHF 40.00

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Im Jahr 2003 konnte das Historisches Museum Basel zwei Arbeiten des Basler Goldschmiedes Eugen Lang in seine Sammlung aufnehmen: Einen Ehrenbecher, den Heinrich Winkler 1995 anlässlich der Niederlegung des Amtes als Zunftmeister der E.E. Zunft zu Schumachern erhielt (2003.301.1) und einen Prunkpokal für die E.E. Zunft zu Rebleuten. Der letztgenannte (hier abgebildete) silberne, innen vergoldete Pokal wurde 2002 im Auftrag der Zunft von Eugen Lang entworfen und ausgeführt. Davon zeugt eine Inschrift an der Fussunterseite. An der Aussenwand des stattlichen Pokales hat Eugen Lang die beiden Themen «Winzer-Fleiss» und «Winzer-Freude» durch vier im Dreiviertelrelief gearbeitete Winzer bildlich umgesetzt. Je zu zweit bilden sie eine Gruppe. Zwei Rebleute bei der Lese stellen den «Winzer-Fleiss» dar. Sie sind mit einem von Trauben gefüllten «Lesezüberli» und geschultertem Logel (Holzbehälter) unterwegs.

Das zweite Paar auf der gegenüberliegenden Seite des Pokales, die «Winzer-Freude», nimmt eine Weinprobe. Neben einem gefüllten Traubenkübel sitzt ein Winzer mit dem Becher in der Hand. Mit erhobenem Becher und einer Flasche in Händen steht ein zweiter hinter ihm. Die beiden Figurengruppen werden von einem kantigen Silberband umrahmt, welches seitlich die Griffelemente des Pokales bildet. Die dynamische Gestaltung der Figuren und deren bewegte Oberflächenstruktur heben sich deutlich von der glattwandigen, konischen Form des Pokales ab. Gestaltung und Zusammenspiel der Teilelemente des Pokales weisen seine Herkunft deutlich in die Moderne. N.

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