Teller mit Ansicht der Apollogrotte in der Ermitage in Arlesheim

Teller mit Ansicht der Apollogrotte in der Ermitage in Arlesheim

Berlin, Ende 18. Jh.


Inv. 1967.3.

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Teller mit Ansicht der Apollogrotte in der Eremitage in Arlesheim
Königliche Porzellanmanufaktur Berlin, um 1790/95
Porzellan mit Aufglasurbemalung
Dm. 24,3 cm
Inv. 1967.3.
Der Landschaftsgarten der Eremitage in Arlesheim gehörte seit dem späten 18. Jahrhundert zu den in Reiseführern empfohlenen Spaziergängen in der Gegend von Basel. Seine architektonischen Sehenswürdigkeiten und landschaftlichen Schönheiten wurden in mehreren Tafelwerken bekanntgemacht. Eine von Wilhelm Friedrich Gmelin gezeichnete Folge von sechs Ansichten wurde 1786 im Basler Verlag von Christian von Mechel in Radierungen umgesetzt und verbreitet: „Suite de Six différentes vues d’un jardin à l‘angloise près d’Arlesheim à l’une lieu de Basle“. Die Tafel mit der Darstellung der Apollogrotte wurde in der Berliner Porzellanmanufaktur genutzt, um das runde Bildfeld eines Teller zu schmücken. In Berlin (Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg) hat sich ein weiterer Teller mit dieser Ansicht erhalten. Er ist – wie auch der Teller im Historischen Museum Basel – auf der Rückseite ausführlich beschriftet, so dass die Identifizierung der Örtlichkeit eindeutig ist. Die anderen Teller des Berliner Ensembles zeigen aber keine weiteren Ansichten der Eremitage, sondern sonstige europäische Sehenswürdigkeiten.

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