Hand-/Stabpuppe, darstellend Emil Keiser (Präsident der Basler Liedertafel, vulgo Caesar)
Hand-/Stabpuppe, darstellend Emil Keiser (Präsident der Basler Liedertafel, vulgo Caesar) - 1
Spiele und Spielzeug

Hand-/Stabpuppe, darstellend Emil Keiser (Präsident der Basler Liedertafel, vulgo Caesar)

Basel, 1923
Entwurf: Emil Gerster (1876 - 1937)
Schneiderin: Berta Gerster-Rikenbach
Bildhauer: Fritz Stöcklin (1899 - 1949)
Papiermaché, bemalt; Holz, diverse Stoffe
H. 80 cm
Inv. 2014.392.

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Während der Fasnacht 1923 wurde bei der Feier der Basler Liedertafel im Stadtcasino eine „Käsperli-Vorstellung, die in satirisch-boshaften Worten eine stürmisch verlaufene Vorstandssitzung zur Darstellung bringt“ aufgeführt. Im Vereinsblatt der Basler Liedertafel wird die Aufführung, die offenbar in der Tradition des burlesken Kasperletheaters stand, geschildert: „Die Sitzung scheint in passabler Eintracht zu verlaufen, bis Differenzen … eine allgemeine Schlägerei hervorrufen, der der Kasper mit dem Rufe „Und däm seit me Vorstand“ dadurch ein Ende bereitet, dass er mit seinem „Bengel“ alle totschlägt.“ Die vier Figuren der Vorstandsmitglieder bestechen durch ihre hohe künstlerische Qualität. Für Entwurf und Ausführung sind der Bildhauer Fritz Stöcklin (1899-1949) und der Glasmaler Emil Gerster (1876-1937) und seine Frau Berta zuständig. Die Porträts der Kandidaten, über die diskutiert wurde, hatte Niklaus Stöcklin gemalt; sie sind vermutlich, wie auch die Figur des Kaspars, verloren.

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