Halskette
Archäologie

Halskette

Basel, um 570 n. Chr.
Fundort: Gräberfeld Bernerring, Grab 27, Basel
58 Glasperlen, eine Bernsteinperle und zwei Goldanhänger
L. 33 cm
Kette lnv. 1932.155.
Anhänger Inv. 1932.156.a. und b.

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CHF 40.00

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Der Bestattungsplatz gehörte zu einer vornehmen fränkischen Sippe. Die Halskette ist Teil eines reich ausgestatteten Frauengrabes. Die Frau verstarb zwischen dem dreissigsten und vierzigsten Altersjahr und wurde in einem hölzernen Kammergrab beerdigt. In ihren Mund wurde eine Goldmünze, Obolus genannt, gelegt. Damit konnte sie nach den damaligen Glaubensvorstellungen die Überfahrt ins Totenreich bezahlen. Als weitere kostbare Grabbeigaben erhielt sie ein Armband aus Glas- und Bernsteinperlen, einen Beinkamm mit Futteral, ein Webschwert und einen Schlüssel aus Eisen, einen gläsernen Sturzbecher und ein Kästchen aus Birkenholz mit angenieteten verzierten Bronzeblechen. Die Halskette zeichnet sich durch die zwei scheibenförmigen Goldanhänger aus. Sie sind mit neun Ringen geschmückt, die zwischen zwei Kreisen liegen. Ringe und Kreise bestehen aus aufgelötetem, fein gekerbtem Golddraht.

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