Grosses Buffet der Basler Gartnernzunft
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Möbel und Täfer

Grosses Buffet der Basler Gartnernzunft

Basel, 1710
Matthias Müller
Konstruktion: Nadelholz
Furnier: Nussbaum
H. 344, B. 230, T. 72,5 cm
Inv. 1901.54.

Bildauflösung:
394px x 394px

CHF 40.00

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Das stattliche, fast 3,5 m hohe Barockmöbel war das Prunkstück der 1710 neu ausgestatteten grossen Zunftstube der Basler Zunft zu Gartnern an der Gerbergasse; den geschnitzten Aufsatz zieren das Zunftschild und die Wappen des alten und des neuen Zunftmeisters, Philipp Dienast und Leonhard Felber, der Stifter des Buffets. Seit etwa 1530 als "welsches Buffet" im bürgerlichen Haushalt in Basel vertreten, diente dieser Möbeltypus zur Aufbewahrung und zur Schaustellung von kostbarem Tafelgerät und als Anrichte. Die architektonische Gliederung durch verkröpfte Doppelsäulen der klassischen Ordnungen, also nicht spiralförmige Säulen, die grossflächigen Füllungen, deren Formen an barocke Bastionen erinnern, und das Schnitzwerk sind charakteristische Merkmale dieses späten Beispiels. Das in Berlin, Kunstgewerbemuseum, Dépendance Schloss Köpenick erhaltene Buffet der Basler Safranzunft von 1664 ist dazu ein frühes Gegenstück.

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