Eptinger-Kelch aus dem Basler Münsterschatz
Eptinger-Kelch aus dem Basler Münsterschatz - 1
Eptinger-Kelch aus dem Basler Münsterschatz - 2
Eptinger-Kelch aus dem Basler Münsterschatz - 3
Goldschmiedekunst

Eptinger-Kelch aus dem Basler Münsterschatz

Oberrhein, vermutlich Basel, erstes Viertel 13.Jahrhundert
Silber vergoldet, getrieben, graviert, punziert, Filigran
H. (ohne Deckel) 18,1, Dm. 15,5 cm
Inv. 1882.84.

Bildauflösung:
394px x 394px

CHF 40.00

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+ CALICEM°ISTVM°DEDIT°GOTFRIDVS°DE°EPTINGEN°BEATE°MARIE°+ (Diesen Kelch widmete Gottfried von Eptingen der seligen Maria): Die am Fussrand eingravierte Inschrift und die stilistische Einordnung legen die Vermutung nahe, dass dieser romanische Silberkelch um 1213 als Ersatz für einen goldenen Vorgänger geschaffen worden war, der damals durch Bischof Lüthold von Aarburg zur Begleichung von Schulden hatte verkauft werden müssen. Das Geschenk von Ritter Gottfried I. von Eptingen an das Marienmünster präsentiert sich als etwas gedrungener Kelch in verschiedenen Bearbeitungstechniken. Der runde Fuss trägt vier getriebene Medaillons der Evangelistensymbole. 1467 gestaltete man den Messkelch zu einem Reliquien-Behältnis um.

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