Metallkunst

Die Abteilung "Metalle" ist umfangreich und umfasst die Untergruppen Eisen, Kupfer, Messing, Bronze und Zinn (nicht aber Gold und Silber, die in der kunsthistorischen Abteilung vereinigt sind). Die erwähnten Metalle waren während Jahrhunderten die hauptsächlichsten Werkstoffe zur Herstellung zahlreicher Gegenstände vor allem des täglichen Gebrauchs.

Die ehemals grosse Bedeutung der Metalle als Werkstoff spiegelt sich nicht nur in der Quantität dieser Abteilung, sondern auch in ihrer Vielgestaltigkeit. Eigens hervorgehoben seien: die Glockensammlung, der umfangreiche Bestand an Werken der Schmiede und Schlosserkunst (Schlüssel, Schlösser, Beschläge, Geländer, Wasserspeier, Wind und Wetterfahnen etc.), die Sammlung von rund achtzig Ofenplatten aus der Glanzzeit des Eisenkunstgusses im 16. Jahrhundert, die rund siebenhundert Objekte umfassende Zinn¬sammlung mit den herausragenden sakralen Zinngefässen aus dem Basler Münsterschatz.

Die Abteilung "Metalle" ist eine erstrangige Quelle zur Erforschung des oberrheinischen und speziell des baslerischen Kunsthandwerkes früherer Jahrhunderte; sie liefert der Forschung wichtige Erkenntnisse zur Kultur und Wirtschaftsgeschichte.

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