Klangbilder – Basler Musikalien des 16. Jahrhunderts

 

Sonderausstellung

Musikmuseum, 24. Mai 2019 bis 2. Februar 2020

Sie sangen Pariser Chanson, spielten polnische Lautenlieder oder sammelten Musikinstrumente: Für Basler Bürger der Renaissance – wie Amerbach, Platter oder Iselin – war Musik ein wesentlicher Teil des Kulturlebens. Davon erzählen einzigartige Drucke und Handschriften der damaligen Zeit, die seit Jahren von der hiesigen Universitätsbibliothek wie ein Schatz gehütet werden. Mit der Ausstellung „Klangbilder“ wird dieser nun erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt. Nicht üppig Gold-Verziertes wird uns dabei beeindrucken, sondern Musikalien, die vom wirklichen Musikleben der Humanistenstadt erzählen.

Die Ausstellung findet in Zusammenarbeit mit der Schola Cantorum Basiliensis (FHNW), dem Musikwissenschaftlichen Seminar der Universität Basel und der Universitätsbibliothek Basel statt.

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Round Table «Der Castalische Brunnen»

Musikmuseum Basel, 5. Juli 2019, 13–17 Uhr im Roten Saal
im Rahmen der Ausstellung “Klangbilder – Basler Musikalien des 16. Jahrhunderts”


Zwei inhaltlich praktisch identische, sehr grosse Gemälde von unbekannten süddeutschen Künstlern aus dem frühen 16. Jahrhundert, die im Basler Musikmuseum und in Privatbesitz in Herrliberg (Zürich) aufbewahrt werden, folgen demselben sorgfältig entworfenen Plan: um den Castalischen Brunnen finden sich zahlreiche Szenen mit Musikinstrumenten und Ensembles, antike griechische Musikphilosophen (Pythagoras und Plato), mythologische Figuren (die neun Musen und Apollo) und biblische Szenen (König David und Batseba). Die zum runden Tisch eingeladenen Vertreter verschiedener Fachgebiete werden die adäquateste Interpretation dieser Bilder diskutieren, um ihre verborgene Botschaft zu entschlüsseln.



Das Historische Museum Basel behält sich das Recht vor, Fotografien während der laufenden Veranstaltung aufzunehmen und diese zu publizieren.