Aus dem Projekt VPE I werden zwei Objekte mitgenommen, die einer vertieften Untersuchung bedürfen, da sie aus jüdischen Sammlungen stammen und die Besitzerwechsel in der kritischen Zeit zwischen 1933 und 1945 noch nicht vollständig belegt werden können.
Um die Geschichte von Objekten nachzuvollziehen, müssen Vorbesitzer:innen untersucht werden, denn sie sind – unabhängig davon, ob es sich um Sammler:innen oder Händler:innen handelt – entscheidend für die Beurteilung der Rechtmässigkeit einer Herkunft. Um fundierte Entscheidungen treffen zu können, müssen Biografien beleuchtet und wenn nötig ergänzt werden.
- Laufzeit: Januar 2026 – Dezember 2027
- Beteiligte: Renato Moser, Patrick Moser, Kurator:innen, Konservator:innen-Restaurator:innen
- Ziel: Beforschung von Objekten der Sammlung, Erfahrungsgewinn bei Provenienzrecherchen an neuen Objektgattungen sowie vertiefte Kenntnisse zu Voreigentümer:innen.
- Förderung: Kanton Basel-Stadt, Rahmenausgabenbewilligung für aktive Provenienzforschung in den kantonalen Museen Basel-Stadt für die Jahre 2023 bis 2026/29


