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Musikinstrumente

Virgil Practice Clavier (Stumme Klaviatur)

Eckdaten

Berlin, um 1910

Vorbesitzer: Max Brefin (1892-1951)

Gehäuse Ahorn, Tastatur weisser Kunststoff und Ebenholz

B. 137,5 cm, H. 83,5 cm, T. 47 cm

Inv. 2007.124.

Beschreibung

Bei dem «Virgil Practice Clavier» (genannt nach ihrem Erfinder Almon K. Virgil) handelt es sich im Prinzip um eine stumme Klaviatur, bei der Schwere und Tiefe des Tastenanschlags reguliert werden können. Zusätzlich ermöglicht ein hörbares Klicken eine akustische Kontrolle des Spiels. Dieses 1888 erstmals patentierte Übungsinstrument gehörte Max Brefin (1892-1951), der nach Klavierstudien bei Hans Huber in Basel, Isidor Philipp in Paris sowie Teilnahme an den Meisterkursen von Ferruccio Busoni (1910) zwischen 1917 und 1930 als Lehrer an der Basler Musikschule unterrichtete. 1930-32 bildete er sich bei Moriz Rosenthal in Paris fort und unterrichtete dann bis 1945 in Basel Privatschüler, bevor er bis zu seinem Tode an die Basler Musikschule und Konservatorium zurückkehrte. Offiziell wurden dort solche Geräte nicht verwendet, Brefins Lehrer Rosenthal aber empfahl explizit «Virgils Practice Clavier» und Brefin selbst legte grossen Wert auf technische Fingerübungen.

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