Zelle 21

Kammermusik des Barock Ende 17. und erste Hälfte 18. Jahrhundert

Die Musik des Barock umfasst gut 150 Jahre Musikgeschichte vom ausgehenden 16. Jahrhundert bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts. Sie orientiert sich an der tiefsten Stimme des musikalischen Satzes, dem Bass (Basso continuo, Generalbass, Fundament). Dieser bietet die musikalische Basis sowohl für geringstimmige Vokal- und Instrumentalmusik (Kantaten, Lieder, Kirchen- und Kammersonaten, einzelne Tanzsätze und Suiten sowie Variationenfolgen) als auch für grössere Besetzungen (Kantaten, Passionen, Messen, Motetten, Konzerte, Concerti grossi, Ouvertüren und Orchestersuiten).

Die Ausführung des Basso continuo übernehmen wenigstens ein akkordisches Instrument, das den musikalischen Satz spielt (zum Beispiel Cembalo, Orgel oder Lauteninstrumente), und ein Melodie-Instrument, das die Bassstimme übernimmt (Viola da gamba, Violoncello oder Fagott).

Der Basler Bestand konzentriert sich im Wesentlichen auf Instrumente deutscher Provenienz, die in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts entstanden sind. Dementsprechend mögen folgende Komponisten als Orientierungshilfe dienen: Johann Sebastian Bach (1685–1750); Georg Friedrich Händel (1685–1759) und Georg Philipp Telemann (1681–1767).

 
Darstellung: Dunkle AnsichtHelle Ansicht
Schriftgrösse: AA+A++