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Fürstliche Repräsentation – Pauken und Trompeten 17. und 18. Jahrhundert

Pauken und Trompeten unterstützten bis ins frühe 19. Jahrhundert Feierlichkeiten und Zeremonien weltlicher und geistlicher Würdenträger sowie militärische Aktivitäten der berittenen Truppen.

Das Ensemble besteht aus mehreren Trompeten und im Allgemeinen einem Paukenpaar als Bass.

Die kodexartig festgelegten Handlungsabläufe der Zeremonien werden durch entsprechend zugeordnete Rhythmen und Tonfolgen initiiert, begleitet und charakterisiert.

Einführung Zelle 31
Sonata a due trombe detta del Ricasoli Girolamo Fantini (1600 - 1671) 1638 Trompetensconsort Friedemann Immer P/C 1997; BAL9461-1
Pferdeballett Corrente per l'Intrata di Sua Maesta Caesarea & di tutti i Cavaglieri 1667 Johann Heinrich Schmelzer (1623 - 1680) 1. Satz aus Balletto a Cavallo Armonico Tributo Austria, dir. Lorenz Duftschmid P/C 1996; Arcana A 33
Aufzug für 8 Trompeten und Pauken Ferdinand Donninger (1716 - 1781) aus 'Musiklalische Vorstellung einer Seeschlacht' um 1760 Trompetenconsort Friedemann Immer P/C 1997; BAL9461-1
'Tönet ihr Pauken! Erschallet Trompeten' Johann Sebastian Bach (1685 - 1750) Eingangschor aus der Huldigungskantate für Maria Josepha, Kurfürstin von Sachsen und Königin von Polen, BWV 214 1733 Orchestra and Choir of the Age of the Enlightenment, dir. Gustav Leonhardt P/C 1992; PH 432 161-2 Porträt von Maria Josepha (1699 - 1757), Kurfürstin von Sachsen und Königin von Polen, um 1737 entstanden. Ölgemälde auf Leinwand von Louis de Silvestre (1675 - 1760) oder einem Maler aus seinem Umkreis. Historisches Museum Basel, Depositum Pauls-Eisenbeiss-Stiftung
 
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