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1. März 2022 – 3. Juli 2022

Die Einführung der Pockenimpfung in Basel 1756

Im 18. Jahrhundert waren die Pocken eine endemische Krankheit, die praktisch alle einmal durchmachten. Wer nicht daran starb, trug in der Regel bleibende Schäden davon.

In den zwanziger Jahren fand die im Osmanischen Reich praktizierte Art der Pockenimpfung, propagiert von Lady Montagu, in England Aufnahme und verbreitete sich von dort über Europa.

Die Diskussion über die Impfung war überall kontrovers und wurde zu einem Modellfall für die Anwendung der Vernunft. Erfolgreich war sie, wo Prominente dafür warben und als Vorbilder dienten. In Basel übernahmen diese Rolle die Brüder Bernoulli: Johann II liess einige seiner Kinder impfen; Daniel entwickelte die mathematischen Grundlagen, um die Entwicklung einer Epidemie zu modellieren. In der Vitrine wird die Einführung der Impfung in Basel aus der Optik von Johann III Bernoulli dargestellt, der mit 12 Jahren geimpft wurde und danach einen lateinischen Vortrag zum Thema hielt.

Kabinettausstellung in der Barfüsserkirche/Bibliotheksvitrine

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