SILBER & GOLD

Basel war über Jahrhunderte ein herausragendes Zentrum der Goldschmiedekunst und strahlte weit über die Grenzen der Stadt hinaus. Rund 1'000 Goldschmiede schufen vom 13. Jahrhundert bis heute Werke, die zum bedeutenden Kulturerbe der Stadt gehören. Mit den 2013 und 2014 erschienenen, von Ulrich Barth und Christian Hörack verfassten Katalogen, sind die hiesigen Goldschmiede und eine repräsentative Auswahl ihrer Schöpfungen gut dokumentiert. Sie bilden die Grundlage für die prachtvoll inszenierte Schau im Museum für Wohnkultur. Die Ausstellung nimmt seine Besucher mit auf eine Reise durch die Jahrhunderte: Die Palette reicht von mittelalterlichen Monstranzen, Reliquiaren und Abendmahlsgeräten, die für kirchliche Auftraggeber vor und nach der Reformation entstanden, über Pokale und Repräsentationsstücke der Basler Zünfte, Gesellschaften und Vereine bis hin zu Tafelsilber und Schmuck für den privaten Gebrauch.

IMPRESSUM

Kurator: Sabine Söll-Tauchert
Szenografie: Studio Adeline Rispal (Paris)
Installation „Reflections“: ein Projekt der Studentinnen der HEAD – Genève / Hochschule für Kunst und Design (Genf) Marina Kocher, Kaisli Oksa, Mahé Soulier unter der Leitung von Victor Durschei
Gestaltung Werbemittel: c2f (Luzern)
Begleitpublikation: Ulrich Barth, Christian Hörack: Basler Goldschmiedekunst. 
Meister und Marken – 1267 bis heute (Bd. 1). Basel 2013
Ulrich Barth, Christian Hörack: Basler Goldschmiedekunst. 
Katalog der Werke (Bd. 2). Basel 2014
Sponsoren: Stiftung für das Historische Museum Basel, Simone und Peter Forcart-Staehlin, L. + Th. La Roche-Stiftung, Willy A. und Hedwig Bachofen-Henn-Stiftung, E. E. Zunft zu Hausgenossen