Wandtäfer des Rosenboudoirs im Haus zum Kirschgarten
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Wandtäfer des Rosenboudoirs im Haus zum Kirschgarten

Basel, 1780
Elisabethenstr. 27
Matthias Klotz (Malerei)
Eichenholz, bemalt
H. 365 cm
Inv. 1923.303.

Bildauflösung:
3762px x 4734px

CHF 40.00

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Das vielteilige Louis-XVI-Täfer, das von 1923 bis 1951 in der Barfüsserkirche eingebaut war, gehört zur Erstausstattung des Hauses zum Kirschgarten; es gibt mit seiner Datierung 1780 den Zeitpunkt der Fertigstellung der Wohnräume. Das intime Damengemach, nach seiner Ausschmückung "Rosenboudoir" genannt, das Johann Rudolf Burckhardt-de Bary seiner Gattin Anna Maria quasi zum Einzug ins neue Heim bescherte, schliesst die strassenseitige Zimmerflucht im zweiten Obergeschoss auf eine Terrasse hin ab. Die gemalte Dekoration - Rosen, Vergissmeinnicht und Maiglöckchen, gebunden zu Blumengehängen an blauen Bandschleifen - ist laut der versteckten Signatur das Werk des in Strassburg geborenen kurpfalz-bayerischen Hof- und Theatermalers Matthias Klotz, den Goethe in seiner Farbenlehre lobend erwähnt. Geprägt durch die Stuttgarter Hofkunst und seinen Lehrer Nicolas Guibal, vertritt Klotz damit den französischen Geschmack in seiner südwestdeutschen Abwandlung.

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