Uri-Schwyz-Nidwalden
Münzen und Medaillen

Uri-Schwyz-Nidwalden

Bellinzona, (1512/13)
Silber, geprägt, vergoldet, Henkelspuren
Gew. 4,938 g; Dm. 28,3 mm
Inv. 1905.1499.
Museum Faesch

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Stadt und Grafschaft Bellinzona, Blenio und Riviera bleiben als Gemeine Herrschaft während fast dreihundert Jahren Untertanen von Uri, Schwyz und Nidwalden. Diese prägen - gemeinsam oder auch getrennt - bis etwa 1548 in Bellinzona und verlegen dann die Münzstätte in das nördlich der Alpen liegende Altdorf. Aufgenommen haben sie die Münzprägung kurz nach 1500, da Mailand infolge der Kämpfe um sein Herzogtum den Münzbedarf nicht mehr decken kann. Zudem finden die aktuellen Ereignisse in den Münzbildern ihren Niederschlag: Mit sitzendem Mars und der Umschrift VICTORIA ELVETIORVM (Sieg der Schweizer) wird antiken, römischen Vorbildern folgend stolz auf den Pavierzug 1512 und den Sieg von Novara 1513 verwiesen (Rückseite des halben Dickens). Nachdem Ende 1512 Papst Julius II. die Eidgenossen für den militärischen Erfolg mit Titeln und Bannern ausgezeichnet hat, bereichern die Drei Orte ihr Münzbild, den Reichsadler und ihre Wappen, mit den gekreuzten päpstlichen Schlüsseln.

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