Unterlagen einer Basler Stewardess der Swissair
Staat und Recht

Unterlagen einer Basler Stewardess der Swissair

Herstellungsort unbekannt, 1952-1957 datiert
Papier, teils handschriftlich, teils maschinenschriftlich
H. 49 cm; L. 32 cm (der grösssten Beilage)
Inv. 2014.270.

Bildauflösung:
px x px

CHF 40.00

in den Warenkorb

Genau siebzig Jahre, von 1931 bis zur Nachlassstundung 2001, dauerte die Geschichte der Swissair als nationale Fluggesellschaft der Schweiz. Im ersten Betriebsjahr waren 64 Personen angestellt (1970: 13'280). Flugbetrieb gab es nur im Sommerhalbjahr. Nach schwierigen Jahren während des Zweiten Weltkriegs erlebte die Swissair in der Nachkriegszeit einen ungeahnten Aufschwung, der wesentlich dem Direktionspräsidenten Walter Berchtold (im Amt 1950-1971) zu verdanken war. Berchtold legte höchsten Wert auf die Pflege der Firmenkultur und des Image. So stieg die Swissair innert wenigen Jahren zu einem wichtigen nationalen Symbol auf. Die Unterlagen einer jungen Baslerin, die 1953 Stewardess bei der Swissair wurde, spiegeln die Begeisterung und die grosse Freude an diesem relativ jungen Beruf, lange Traumziel vieler Mädchen und junger Frauen. Rückblickend staunt man über die Verhältnisse in den 1950er Jahren. Der monatliche Brutto-Lohn einer Stewardess betrug 1953 Fr. 475.- plus Flugentschädigung von Fr. 2.- pro Stunde reiner Flugzeit.

Weitere Bilder zu "Staat und Recht"