Teekanne
Goldschmiedekunst

Teekanne

Basel, um 1720
Goldschmied: Hans Jakob d‘Annone
(1684–1744, zünftig 1714)
Silber, getrieben, gegossen, ziseliert; Holz
H. 15,3 cm, Dm. 14,3 cm, L. 22,5 cm
Inv. 1983.925.

Bildauflösung:
3408px x 3534px

CHF 40.00

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Das Aufkommen der neuen Luxusgetränke Tee, Kaffee und Schokolade bescherte den Goldschmieden Europas im 18. Jahrhundert neue Auftragsfelder. Für jedes Getränk wurde ein eigener Kannentyp entwickelt. Die Teekannen sind in der Regel eher flach und sehr bauchig. Ihr Ausguss setzt fast am Boden an, um möglichst aromatischen Tee zu erhalten. Die Teekanne des Basler Goldschmiedes Hans Jakob d’Annone zeigt, dass die Mode der neuen Heissgetränke auch hier bereits um 1720 Einzug hielt. Sie ist die früheste uns bekannte Basler Teekanne und eine der ältesten der Schweiz. Neben der Meistermarke und dem städtischen Beschauzeichen gibt die flache, fast konische Form mit dem fein gerippten Bauch einen Hinweis auf die frühe Entstehungszeit dieser Kanne. Der kantige Ausguss mit Akanthusdekor und dem plastisch ausgeformten Doggenkopf zeigt das hohe handwerkliche Niveau dieses Basler Goldschmieds.

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